Beiträge vom 4. August 2008

Würzburger Hafensommer 2008

Montag, 4. August 2008 22:51

Bilder vom Würzburger Hafensommer 2008.
Kammerflimmer Kollektief, Pupkulies & Rebbeca, Würzburger-Jazz-Orchestra und Beady-Belle. Alle Bilder wurden mir freundlicherweise von Hans Will vom http://www.kitziblog.de zur Verfügung gestellt. Auch den persönlichen Eindruck der Musik, hat Hans gebloggt.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: admin

Förderkindergarten/schule oder Regelkindergarten/schule

Montag, 4. August 2008 20:11

So geschehen vor 4 Jahren in einem kleinen Ort in Bayern, Ein Kind mit sprachlichen Problemen besuchte einen Regelkindergarten. Bei ärztlichen Untersuchungen stellte sich heraus, sprachlich wäre es Entwicklungsverzögert und müsse gefördert werden. Für die Eltern stellte sich nun die Frage, ob ihr Kind weiter den Regelkindergarten oder einen Förderkindergarten besuche. Der Regelkindergarten empfahl das Kind weiter im Regelkindergarten zu lassen und eine ambulante Förderung in Verbindung mit dem Kindergarten zu tätigen (Geburtenschwache Jahrgänge und für Eltern immer eine Gewissensberuhigung Ihr Kind ist wie andere und nicht zurückgeblieben). 

 Die Eltern dieses Kindes waren aber noch unentschlossen, ob es für das Kind vielleicht nicht doch besser wäre einen Förderkindergarten zu besuchen. Das ganze zog sich über einen Zeitraum von einem Monat….. als ein Brief des Kindergarten bei den Eltern eintraf, mit Bitte um eine Unterredung. Natürlich ist der Vater zu dieser Unterredung erschienen. Hier wurde ihm nochmals nahegelegt, den Verbleib des Kindes im Kindergarten für das nächste Jahr zu unterschreiben. Der Vater war sich aber immer noch nicht sicher und hatte dies dem Kindergarten mitgeteilt. Eine Woche später war ein Brief des Kindergarten im Briefkasten“ Abmahnung der Vater wäre im alkoholisierten Zustand im Kindergarten erschienen. Der Vater war natürlich sehr überrascht „Antialkoholiker“ und dann solch eine Unterstellung. Natürlich rief er sofort im Kindergarten an und fragte was dies solle. Man teilte ihm mit, er solle doch bitte nochmals zu einer Unterredung im Kindergarten erscheinen, um die Sache aus der Welt zu schaffen. Der Vater ging darauf wieder in den Kindergarten, wo ihm wieder nahegelegt wurde den Verbleib des Kindes zu unterschreiben, damit wäre die Angelegenheit aus der Welt, wiederum sagte der Vater er wolle erst noch mit einem Arzt sprechen. In kluger Vorahnung, fuhr er direkt vom Kindergarten zur nächsten Polizeistation und unterzog sich unter Bestätigung der Zeit und seiner Personalien einem freiwilligen Trägertest (Alkohohltest) der das Resultat 0,00 anzeigte. Eine Woche später „Ihr ahnt es schon“ war wieder ein Brief, diesmal vom Anwalt des Kindergartens, im Briefkasten „Die Fristlose Kündigung des Kindergartenvertrages, da er zum wiederholten mal alkoholisiert im Kindergarten erschienen wäre, nach einem Telefonat mit dem Kindergarten wurde ihm mitgeteilt, dass die Kündigung aufgehoben würde, wenn er den Antrag für das nächste Jahr unterzeichnen würde. Der Vater ging mit dem Trägertest und dem Schreiben des Anwaltes des Kindergarten zu seinem Anwalt, der dem Kindergarten einmal den Trägertest zusandt und gleichzeitig anbot bei dem Vater einen Lebertest durchführen zu lassen (Antialkoholiker), dem dieser zustimmen würde. Seitens des Kindergarten kam dann ein Schreiben, dass man nie behauptet hätte „haben sich Anwalt, Wir und Vater bestimmt verlesen“ dass der Vater alkoholisiert gewesen wäre, sondern nur nach Alkohol gerochen hat, was auch die Ursache eines Parfüms gewesen sein könne.(Welche Marke?) „Dies alles unter der Berücksichtigung das ein Regelkindergarten für ein Kind mit einer „Behinderung“ fast 3 x soviel Zuschüsse bekommt“

Die Eltern des Kindes entschieden sich für den Sprach- Förderkindergarten wo sich herausstellte, dass Ihr Sohn eine Hörschädigung hat und diesbezüglich sprachlich Entwicklungsverzögert wäre. Die Eltern des Kindes meldeten Ihr Kind mit Empfehlung des Sprach- Förderkindergartens bei einem Kindergarten für Hörgeschädigte Kinder an und haben diesen Schritt nie bedauert. Ihr Kind besucht mittlerweile die 2 Klasse und ist ohne Probleme in die dritte versetzt worden

Für alle Eltern hört es sich immer schlimm an wenn Ihr Kind eine Entwicklungsstörung oder eine Behinderung hat. Aber man sollte in so einem Fall immer 3 Meinungen zu Rate ziehen „ Die des Regelkindergarten, denn dieser eine ist hoffentlich die traurige Ausnahme, die des Arztes und die eines Förderkindergarten, die meistens auch Mobile Dienste haben, die mit den Entwicklungsstörungen und den Behinderungen vertraut sind. Ihr Kind wird es Ihnen dankenAlle schriftlichen Dokumente liegen uns vor, Wir haben beim Kindergarten nachgefragt ob wir diese Dokumente veröffentlichen dürfen…. Als Antwort ein klares Nein…………

Welche Erfahrungen habt Ihr getätigt
 

 

 

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: admin

Kostenreduktion durch Lehrereinsparungen?

Montag, 4. August 2008 19:04

zu unserem Beitrag http://www.blog-wuerzburg.de/2008/07/kostenreduktion-durch-lehrereinsparungen-bei-forderschulen/ erreichte mich am Freitag folgende Interessante Mail
ein typisches und zugleich trauriges Beispiel bayerischer Schulpolitik und Bildungsplanung. Wenn schon die Eltern so an der Nase herumgeführt werden, was passiert da erst mit uns Verbandsvertretern. Was tut sich an der vds-Front bezüglich eines Protests gegen die Einstellungssituation? Wie können wir die Eltern in ihrem Kampf unterstützen. Allein das Bewusstsein, Wähler zu sein, reicht hier nicht mehr!
wir haben in der Zwischenzeit einigen Wind gemacht wegen der drohenden Stellenstreichungen.Bei den verschiedenen Telefonaten mit Bezirksregierungen und dem KM gab es allerhand widersprüchliche Auskünfte. Mir wurde z.B. von der Regierung von Schwaben zunächst beschieden, dass im kommenden Schuljahr 23 Lehrerstellen weniger als im vergangenen SchJ bereitgestellt würden und dass es 19 Klassen weniger geben würde. Für Oberbayern bekamen Frau Sachenbacher und Herr Weisser-Reiter die Auskunft, dass 88 Stellen nicht neu besetzt würden. Herr Karl, der im KM der Zuständige für die Einstellungen ist, erklärte mir, das seien alles Märchen. Und die Regierungen dürften uns keine falschen Auskünfte geben. Ich weiß, dass er sodann den obengenannten Herrn Baur von der Reg. von Schwaben anrief, der mir wiederum die “beruhigende Nachricht” gab, im kommenden Schuljahr würde in Schwaben keine Schule mit weniger Lehrer ausgestattet als im vergangenen. Das KM hätte noch was “nachgelegt”. Einer weiteren Nachfrage meinerseits (Kaisheim, minus 2 Stellen) hielt das allerdings schon nicht mehr stand.Auch aus Oberbayern wurde inzwischen Entspannung gemeldet. Ob das mit unserem Telefonterror zu tun hat oder nicht – keine Ahnung! Jedenfalls war die Kehrtwendung innerhalb einer Woche bemerkenswert (wenn sie denn überhaupt real ist).Auf gut deutsch, ich weiß ich nicht, ob wir verarscht werden oder ob das mit den Rücknahmen stimmt. Es wimmelt nur so von Widersprüchlichkeiten. Wir können nur weiter in Kontakt bleiben und Informationen austauschen. Was Herr Karl allerdings zugegeben hatte, war seine Planungsvorgabe vom Mai für die Schulleiter bzw. Bezirksregierungen, ihre Stellenanforderungen “entsprechend der demographischen Entwicklung” (Herr K sagte etwas von ca. 10%) zurückzufahren. Für uns Eltern ist das eine Kürzung, für das KM offensichtlich nicht. 

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: admin