Beiträge vom Dezember, 2008

17. Bayerische Cheerleader Meisterschaft in Würzburg

Montag, 15. Dezember 2008 1:57

Bei den 17. bayerischen Cheerleader Meisterscaften, die am 13.12 in der sOliver Arena in Würzburg ausgetragen wurden, gingen sechs Würzburger Teams an den Start. Der American Sports Club Würzburg e.V stellte fünf Teams und von den Würzburg Baskets waren die Lasers mit Dabei. Alle Teams aus Würzburg hatten hervorragende Plazierungen. Die Lasers waren das erste mal bei einer Meisterschaft und belegten direkt den 4 Platz in der Kategorie Senior Coed. Die Black Paws des American Sports Club belegten mit 118,6 Punkten den 2 Platz und haben sich dadurch direkt für die deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Cheerleading (von engl.: cheer – Beifall und to lead – führen, also sinngemäß (das Publikum) zum Beifall führen) ist eine Sportart, die aus Elementen des Turnens, der Akrobatik, des Tanzes sowie aus Anfeuerungsrufen besteht.

Die eigentliche Aufgabe der Cheerleader war es, bei sportlichen Veranstaltungen und Wettkämpfen die eigene Sportmannschaft anzufeuern und das Publikum zu animieren. Typische Sportarten, bei denen Cheerleader auftreten, sind American Football und Basketball. Doch auch im Fußball und Handball und sogar Eishockey wächst die Zahl der Cheerleadergruppen (Squads). Inzwischen werden Cheerleader auch in anderen Sportarten immer häufiger gesehen.

Insbesondere im Winterhalbjahr finden Cheerleader-Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene für die organisierten Squads statt. Nach festem Regelwerk müssen die Squads innerhalb einer ca. 3-minütigen “Routine” (Auftritt) bestimmte Pflichtelemente darbieten, die dann von Punktrichtern je nach Schwierigkeitsgrad und Sicherheit bewertet werden. Die meisten Squads arbeiten konsequent auf die Meisterschaften hin und sehen darin inzwischen ihre Hauptaufgabe.

Die ersten Cheerleader-Teams kamen aus den USA, wo es 1898 an der University of Minnesota mit organisierten Anfeuerungsrufen aus dem Publikum begann. Dort waren ausschließlich Männer als Cheerleader zu finden. Erst im Laufe der Zeit entwickelte es sich, dass auch Frauen zugelassen wurden. Seit den 1980er Jahren wird Cheerleading auch in Deutschland immer populärer. Es gibt zur Zeit ca. 400 deutsche Cheerleader-Teams. Erstes bekanntes Cheerleader-Team in Deutschland waren die Cheerleader der Düsseldorf Panther.

In Deutschland wird der Cheerleading-Sport, unabhängig davon für welche Sportart gecheert wird, über die Cheerleadervereinigung Deutschland innerhalb des American Football Verband Deutschland organisiert. Europäische Wettbewerbe werden von der European Cheerleading Association durchgeführt, der Weltverband ist die International Federation of Cheerleading (IFC). Seit 2007 gibt es neben dem AFVD (Mitglied im DOSB) einen weiteren Verband mit Alleinvertretungsanspruch, da der Cheerleader- und Cheerdance Verband Deutschland CCVD als alternativer Verband gegründet wurde.

Innerhalb des Cheerleading gibt es drei Alterseinteilungen:

Peewees: CVD 11 Jahre und jünger / CCVD 12 Jahre und jünger
Juniors: CVD 11 bis 16 Jahre / CCVD 11 bis 18 Jahre
Seniors: CVD ab 17 Jahre / CCVD ab 15 Jahre.
(wobei an Meisterschaften der CVD die 20% Regel gilt. D.h., dass 20% der Teilnehmer in einem Team, noch ein Jahr länger als vorgesehen in ihrer Altersklasse starten dürfen oder auch schon ein Jahr eher ‘hoch rücken’ dürfen –> Ausnahme-Regel)

Altersangaben wurde im neuen Regelwerk 2007/2008 angehoben.

In den Altersklassen der Peewee, Juniors und Seniors werden bei offiziellen Meisterschaften der Cheerleadervereinigung Deutschlands (CVD) folgende Kategorien unterschieden:

Peewee Cheer (Eine Gruppe aus mind. 8 max. 25 Mädchen & Jungen, es wird gecheert, gestuntet und getumbelt)
Junior All-Girl Cheer (Das antretende Team besteht aus 8 bis 25 Mädchen, es wird gecheert, gestuntet und getumbelt)
Junior Coed Cheer (Mindestens ein Mitglied des Teams ist männlich, bis zu 25 Mitglieder, ansonsten wie All Girl)
Junior Dance (Hierbei werden keine Stunts oder Chants gezeigt sondern ausschließlich Dance-Elemente)
Senior All-Girl Cheer
Senior Coed Cheer
Senior Dance
Group Stunt (Eine Gruppe aus fünf weiblichen Cheerleadern, die eine Minute lang ohne Pause stuntet)
Coed Group Stunt (eine Gruppe bestehend aus fünf Cheerleadern, davon mindestens einem weiblichen und bis zu vier männlichen Personen, die eine Minute lang ohne Pause stuntet)
Partnerstunt (Ein männlicher und ein weiblicher Cheerleader stunten eine Minute lang ohne Pause)

Bei Meisterschaften, die vom Cheerleading- und Cheerdance-Verband Deutschland (CCVD) ausgerichtet werden, sind die Dance-Kategorien nochmals unterteilt in Jazz, HipHop und Pom-Dance, außerdem wird Dance auch im Peewee-Bereich angeboten. Bei offenen Meisterschaften wie den GermanCheerMasters oder dem Elite Beach Cup werden oft weitere Kategorien angeboten, wie z. B. Individual, Double Synchro Dance oder Hardest Group Stunt.

(Quelle Wikipedia)

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