Beiträge vom 24. Oktober 2009

Kinder und Jugendliche mit Autismus

Samstag, 24. Oktober 2009 15:20

Die Dr. Karl-Kroiß Schule unterrichtet seid ein paar Jahren in enger Zusammenarbeit mit Kinder- u. Jugendpsychiatrie auch Kinder und Jugendliche mit Autismus, genau hier will die Regierung nun ein Riegel vorschieben, laut Schreiben der Regierung Unterfrankens vom 24.07.09 darf die Dr. Karl Kroiß Schule ohne vorherige schulaufsichtliche staatliche Genehmigung keine Kinder mit Autismus aufnehmen. Was heißt dies im Einzelnen. Uns ist hier ein aktueller Fall bekannt. Ein autistisches Kind kam auf einer Realschule nicht zurecht, es wurde gemoppt u.s.w. die Eltern des Kindes wanden sich an die Dr. Karl-Kroiß Schule, das Kind absolviert nun eine 6- wöchige Probeschule auf der Dr. Karl-Kroiß Schule und kommt das erste Mal in den letzten Jahren in einer Schule und dem Umfeld zurecht. Nach der 6- wöchigen Probeschule muss die Dr. Karl Kroiß Schule ein Konzept mit Gutachten bei der Regierung einreichen und bis zur Genehmigung oder Ablehnung muss das Kind wieder an die Realschule zurück auf der es gemoppt wurde und nicht zurecht kam, dies ist in der heutigen Gesellschaft kaum zu glauben. Trotz Kultusministerkonferenz vom 16.6.2000 (s.a. KWMBl I vom 29. September 2000, S. 403 ff.) in der es heißt das jede Schule Kinder mit dem Krankheitsspektrum Autismus aufnehmen muss.

Hier wird eindeutig die freie Schulwahl der Eltern beschnitten.

Auch soll nur in Unterfranken ein Autismus-Kompetenzzentrum entstehen, da angeblich im rechtlichen Bayern keine Problematik mit autistischen Kindern besteht. Vielleicht liegt es daran dass Würzburg eine sehe gute Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Psychosomatik u. Psychotherapie hat und mit Prof. Dr. Andreas Warnke eine Fachkraft auf diesem Gebiet. Sehr oft werden Kinder mit dem Krankheitsbild Autismus in Schulen für geistig gestörte abgeschoben und sind dort völlig unterfordert.

Das Autismuskonzept der Dr.-Karl-Kroiß-Schule Wuerzburg

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