Beiträge vom März, 2011

Faschingszug Heidingsfeld 2011

Mittwoch, 9. März 2011 16:18

Wieder ein voller Erfolg mit schöner Zuglänge war der Faschingszug in Heidingsfeld 2011

Faschingszug in Heidingsfeld

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Thema: Fotos - Bilder | Kommentare (1) | Autor:

Faschingszug Veitshöchheim 2011

Mittwoch, 9. März 2011 15:18

Der Faschingszug 2011 in Veitshöchheim, war dieses Jahr ein sehr kleiner Zug, aber mit einer ausgelassenen Stimmung und tausenden von Besuchern

Faschingszug in Veitshoechheim

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Großer Würzburger Faschingszug 2011

Sonntag, 6. März 2011 19:48

Der Würzburger Faschingszug war dieses Jahr nicht so berauschend….. es waren sehr grosse Lücken zwischen den einzelnen Waagen..so dass keine richtige Stimmung aufgekommen ist…. Die letzten Jahre war während des Umzuges ein viel ausgelassenere Stimmung
Fotos vom Faschingszug

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Thema: Würzburg | Kommentare (1) | Autor:

Bezirk vs Kinder mit Behinderung

Sonntag, 6. März 2011 18:06

So geschehen im Bezirk Unterfranken. Ein 7 jähriger Junge mit einer Behinderung, laut Behindertenausweis von 50% ( Schwerhörigkeit und ADHS), müsste laut psychologischem Gutachten einen Schulbegleiter haben. Der Bezirk Unterfranken hat für 1 Stunde einen Sozialpädagogen abgestellt, der das Kind in der Schule beobachtete und zu dem Ergebnis kam, dass das Kind keinen Schulbegleiter braucht. Wie gesagt er hat das Kind eine Stunde  in der Schule beobachtet und kommt zu einem ganz anderen Ergebnis als ausgebildete Psychologen, die mit dem Kind täglich zu tun haben. Der Schulbegleiter kostet 19,35 Euro die Stunde, dass Kind müsste ihn 15 Stunden in jeder Schulwoche in Anspruch nehmen

Der Bezirk hat hier eine Rechnung aufgestellt die so nicht sein kann. Es ist unmöglich, ein Kind nach einer 1-stündigen Beobachtung zu beurteilen (siehe Anhang Bericht des Bezirkes sowie Bericht der Psychologen). Boshaft formuliert, könnte man festhalten, dass die Regierung für die Rettung der LB Bank (schuldhaftes Verhalten der Manager) wesentlich mehr Zeit investiert hat als der Bezirk bei der Beurteilung über die Zukunft eines unschuldigen Kindes.

Das es dem Staat bedeutend mehr kosten würde, ein Kind ohne richtigen Schulabschluss, finanziell durchs Leben zu bringen, als die kostengünstigere Variante eines Schulbegleiters zu wählen, wurde vollkommen außer Acht gelassen.

Info:
Man muss man bedenken, dass der Junge eines der ersten ADHS Kinder in Deutschland wäre das einen Schulbegleiter bekommen würde. Diesen Anspruch haben bislang nur autistische Kinder. ADHS Kinder hingegen werden nur mit Ritalin vollgepumpt obwohl es hierüber keine Langzeitstudien gibt (In Amerika gibt es Studien die bis ca. 25 Jahre zurückreichen). Ausschlaggebend für die Entscheidung eines Schulbegleiters ist eine Empfehlung der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Würzburg, diesem Kind kein Ritalin zu geben. Der Bezirk ignoriert Empfehlungen von Psychologen die mit dem Kind täglich zu tun haben und orientiert sich an einer Sozialpädagogin, die das Kind eine Stunde gesehen und danach im Schnelldurchgang beurteilt hat.

Fazit:
Bei Kindern mit Defiziten wird einfach mit dem Rotstift gestrichen. So also setzt der Bezirk seinen Auftrag  „Integration von Kindern mit Behinderung“ um.

Entscheidung des Bezirkes
nochmals vielen Dank für Ihre Anfrage zu Name des Kindes. 
Dazu nehme ich wie folgt Stellung:
 
Das Kind besuchte wegen seiner mittelgradigen Schallempfindungsschwerhörigkeit beiderseits, Störungen der Sprachentwicklung in mehreren Bereichen sowie einer Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung ab 12.09.2006 die schulvorbereitende Einrichtung der ********-Schule und die Tagesstätte der Stiftung Hör- Sprachförderung in Würzburg. Zum Schuljahr 2010/2011 wurde er in die *******-Schule eingeschult.
 
Zur Notwendigkeit und zum Umfang der beantragten Schulbegleitung erfolgte durch den sozialpädagogischen Fachdienst des Bezirk Unterfranken am 15.11.2010 eine Hospitation in der ******Schule. Das Kind zeigte sich als freundlicher und aufgeschlossener Junge mit hohen kognitiven Ressourcen, der auch ohne Schulbegleiter aktiv am Unterricht teilnehmen kann. Innerhalb der Strukturen der Klasse ist er durch klare Anweisungen seitens der Lehrkraft gut lenkbar.
 
Die in den vorliegenden Berichten bzw. Stellungnahmen der Einrichtung für notwendig erachtete enge Führung und Strukturierung durch einen Erwachsenen kann in vollem Umfang durch die Lehrkraft erfolgen. Selbst- und fremdgefährdetes Verhalten wird in keinem der vorgenannten Berichte beschrieben.
 
Ein Schulbegleiter ist damit zum erfolgreichen Schulbesuch aus Sicht unseres sozialpädagogischen Fachdienstes nicht notwendig. Eine Kostenübernahme seitens des Bezirk Unterfranken – Sozialverwaltung – ist deshalb auch nicht möglich.

Stellungnahme von Psychologen
Unterstützung im kommunikativen Bereich:
Pascal braucht mehr als andere hörgeschädigte Kinder eine Regulierung seiner auditiven Aufmerksamkeit durch Erwachsene. Er nimmt teilweise nur Reizwörter des Gesprochenen auf, achtet nicht auf den Gesamtzusammenhang und reagiert sofort und impulsiv falsch oder unangemessen. Durch klares Ausrichten seiner Höraufmerksamkeit auf eine Person, deutliche Wiederholungen und handlungsorientiertes zeigen, was seine Aufgabe ist, wird es Pascal überhaupt erst ermöglicht, zu verstehen worum es geht. Zusätzlich zu seiner Aufmerksamkeitsstörung zeigen sich enorme Lautdifferenzierungsprobleme, die ein Verstehen des Gesagten teilweise für Pascal mehr als bei anderen hörgeschädigten Kindern unmöglich macht. Er ist noch nicht fähig, sich zu erschließen, dass das, was er missverstanden hat nicht möglich sein kann und fragt nicht nach, sondern handelt für Außenstehende unverständlich und unangemessen. Die enge Führung auf sprachlicher, visueller und handlungsorientierter Ebene durch eine Person, die unmittelbar auf sein Missverstehen oder Nichtverstehen reagieren kann ermöglicht es Pascal seiner Begabung entsprechend zu verstehen und zu agieren. (Beispiel: Pascal zeigt mir den Inhalt seiner Schultüte, in der sich auch eine Schildmütze befindet. Ich sage zu ihm: „Oh…….und ne Kappe auch!“ Pascal sieht mich entsetzt an und sagt:“ Hundekacke auch!“)

Selbst- oder fremdgefährdendes Verhalten:
Aus der familiären Situation ist bekannt, dass Pascal in Konfliktsituationen handgreiflich wird und seinen Bruder schlägt. In SVE und in der Internatsgruppe wird deutlich, dass er in unbeobachteten Momenten zu gleichen „Konfliktlösestrategien“ greift und andere Kinder schlägt. Dabei achtet er nicht darauf, wie fest er zuschlägt oder wohin er schlägt. Verletzungen am Kopf oder an den Hörhilfen bei anderen Kindern sind bereits aufgetreten und möglich. Pascal stiftet weiterhin andere Kinder an, Gegenstände zu werfen, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wie gefährlich der jeweilige Gegenstand für andere Kinder ist. Eigenes Herumhantieren in der Steckdose oder andere Kinder dazu anstiften ist bereits aufgetreten. Pascal kann durchaus die Gefährdung seines Tuns für sich und andere kognitiv einschätzen, enge Begleitung und Führung mit Blickkontakt, verbalem Einhalten und körperlichen Stopps ist dennoch notwendig.
Seine Impulsivität muss ebenso in bezug auf seine eigene Gefährdung gesteuert werden: Pascal reagiert zu schnell, handelt nur mit Geschwindigkeit, ohne Gefahren einzuschätzen. (Beispiel: Beim Rollerfahren fährt Pascal mit einer enormen Geschwindigkeit, ohne dabei nach vorne zu schauen. Eigene Stürze und Kollisionen mit anderen Kindern sind ohne Stopps von einem Erwachsenen, der ausgesprochen Pascal im Focus hat vorprogrammiert.) Das bedeutet beim Rennen oder Springen kommt es zu Stürzen und zu gefährlichen Situationen, da er auch von Höhen springen würde, die er unterschätzt.
Der Umgang mit Messern oder anderen spitzen und scharfen Gegenständen geht nur in enger Begleitung mit Erwachsenen, da Pascal die in seiner Impulsivität die Gefährdung seiner selbst oder anderer nicht abschätzt.

zu der von Ihrer Sozialpädagogin Frau ******** angeführten Argumentation folgende Stellungnahmen:

ad 1.: „Innerhalb der Strukturen der Klasse ist er durch klare Anweisungen seitens der Lehrkraft gut lenkbar.“

Es zeichnet Pascal geradezu aus, dass er trotz seiner ADHS-Problematik gut lenkbar und führbar ist. In den Ihnen zugesandten Berichten wird deutlich, dass er diese Führung in hohem Maße braucht. Durchgängig enger Kontakt einer Bezugsperson ist notwendig, um Impulsivität, Strukturierung der Arbeitsweise, Verständnis, Handlungsplanung und Motivation von außen zu steuern, sodass Pascal zu Lernergebnissen seiner guten Begabung entsprechend geführt werden kann. Dies ist in einer Klasse durch eine Lehrkraft zu seinem eigenen Wohle und der Sorge um die anderen Kinder nicht durchführbar.
Durch seine Hörschädigung plus die bestehende Aufmerksamkeitsproblematik kommt es immer wieder zu Nicht-Verstehen und Missverständnissen, die aufgrund direkter Reaktion durch einen Erwachsenen insoweit beseitigt werden können, dass massive Verhaltensauffälligkeiten seitens Pascal vermieden werden.

Es ist unser Auftrag, pädagogische Mittel und Möglichkeiten auszuschöpfen und das Umfeld so zu gestalten, dass Pascal in seiner Persönlichkeitsentwicklung nicht gefährdet ist. Dies ist durch die Einsetzung eines Schulbegleiters im angegebenen Umfang zu gewährleisten. In Absprache mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie Würzburg ist eine medikamentöse Versorgung Pascals nicht indiziert, dies würde dem Kind unter Berücksichtigung seiner derzeitigen Lebensumstände (Schulbeginn, Trennung von der Mutter) nicht entsprechen (Arztbrief der Kinder- und Jugendpsychiatrie folgt).

ad 2.: „Selbst- oder fremdgefährdetes Verhalten wird in keinem der vorgenannten Berichte beschrieben.“

Als Anlage übersenden wir Ihnen nochmals die Berichte unserer Psychologin, in denen ausführlich und eindeutig selbst- sowie fremdgefährdetes Verhalten beschrieben wird.
Seit Februar 2005 ist Pascal an unserer Einrichtung bekannt, seit September 2006 besuchte er die schulvorbereitende Einrichtung und seit September 2008 besucht Pascal das angeschlossene 5-Tage-Internat. Aus dem häuslichen Umfeld, aus der SVE und dem Internat ist seit Jahren bekannt, wie sehr Pascal sich selbst und andere durch sein impulsives und körperlich aggressives Verhalten gefährdet. Nur durch enge pädagogische Begleitung und in enger Zusammenarbeit des Kindergartens, des Internates und des bereichsübergreifenden psychologischen Dienstes ist es handhabbar, Pascal und andere Kinder zu schützen und zu fördern. Diese enge Begleitung muss zum Schuleintritt weiter gewährleistet werden, im Unterrichtsgeschehen und in Freiräumen, wie Pause, Sport, Umkleidekabine oder Klassenzimmerwechsel.

Zum Wohle Pascals und um seine weitere Entwicklung nicht zu gefährden bitten wir Sie dringend Ihre beabsichtigte Entscheidung nochmals zu überdenken und einen Schulbegleiter für den Stundenumfang von 15 Stunden zu genehmigen.

Bisherige Untersuchungsergebnisse:

Bei dem genannten Kind besteht
• eine mittelgradige Schallempfindungsschwerhörigkeit beidseits (Landesärztliche Stellungnahme vom 21.07.2008)
• eine Sprachentwicklungsstörung in allen Bereichen und allgemeine Entwicklungsrückstände (Landesärztliche Stellungnahme vom 21.07.2008)
• eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD 10 F 90.0), Arztbrief der Kinder- und Jugendpsychiatrie vom 10.06.2008
•  Bei der Testung mit dem HAWIVA III erzielte Pascal durchschnittliche Ergebnisse. (Testdatum: März 2009, Testdurchführung:)

Vorgeschichte:
Pascal war der Pädagogisch-audiologischen Beratungsstelle unserer Einrichtung seit Februar 2005 bekannt. Im Juli 2006 erhielt Pascal Hörgeräte.
Pascal wurde im September 2006 in die Schulvorbereitende Einrichtung und in die angeschlossene Heilpädagogische Tagesstätte aufgenommen. Zuvor besuchte der Junge eine Kinderkrippe und einen Regelkindergarten, wo er wegen seines fehlenden Dialog- und Kommunikationsverhaltens völlig überfordert war.
Pascal hat einen älteren hörgeschädigten Bruder, der ebenfalls unsere Schulvorbereitende Einrichtung besuchte und jetzt im dritten Schulbesuchsjahr an der ********-Schule ist. Seit September 2008 besuchen beide Brüder das Heilpädagogische Internat unserer Einrichtung.
Pascal wurde vom Schulbesuchsjahr 2009/2010 zurückgestellt.

Fachpädagogische Verhaltensbeobachtungen
Hör- und Kommunikationsverhalten
Pascal ist ein hörgerichtetes Kind mit einer sehr hohen, lauten Stimme. Es bestehen Wortschatzdefizite, ein Dysgrammatismus und eine Dyslalie. Pascal hat viel Spaß an Sprache, braucht aber viel Führung von Außen und eine reizarme Umgebung um sich auf sprachliche Anforderungen einlassen zu können. Seine Sprachwahrnehmung, Sprachproduktion und Aussprache hängen stark von seiner Aufmerksamkeit ab und schwanken zwischen korrekten Mehrwortsätzen und dysgrammatischen Satzbrocken.
Sozialverhalten
Pascal benötigt sehr enge Strukturen um sich angemessen in einer Gruppe zu verhalten. Enge Kontrolle und Begleitung durch einen Erwachsenen sind nötig, teilweise übernimmt er die Rolle des Gruppenkaspers. Pascal trägt Konflikte noch körperlich aus, bzw. resultieren diese aus seiner überschießenden Energie, die Pascal nicht ausreichend steuern kann. Pascal wird als Spielpartner im Freispiel ausgesucht – hier zeigt er jedoch wenig Ausdauer, hält sich nicht an die Regeln des Freispiels wodurch dieses schnell ausartet.
Lern- und Arbeitsverhalten
Pascal ist sehr leicht zu motivieren. Er zeigt jedoch noch keine stete Arbeitsleistung durch seine Steuerungsproblematik. Pascal reagiert sehr impulsiv und hat eine geringe Frustrationstoleranz. Er benötigt viel Begleitung durch einen Erwachsenen. Täglich wiederkehrende Strukturen und Abläufe kann er noch nicht sicher und selbständig einhalten. Der Junge sucht die Orientierung am Erwachsenen, hier reicht aber kein regulierender Blickkontakt aus, der Junge benötigt noch konkretes Eingreifen, bzw. Maßnahmen, um sich an vorgegebene Regeln und Strukturen zu halten.
Besonderheiten
Pascal ist in seinen Bewegungen sehr schnell und überspielt damit auch Koordinationsprobleme. Pascal erkennt oft keine Gefahrenquellen. Es passieren ihm viele „kleine Unfälle“.
Der Junge bekommt seit dem Schuljahr 2006/2007 Motopädie, Schwerpunkte: Lenkung der Aufmerksamkeit und Handlungsplanung.
Seit dem Schuljahr 2007/2008 erhielt er Logopädie.

Sonderpädagogischer Förderbedarf
 Förderung in einer Kleingruppe
 Ausbau von Dialogfähigkeit und Kommunikationsverhalten
 Systematische Sprachförderung (Artikulation, Wortschatz, Grammatik) im kommunikativen und handlungsorientierten Kontext
 Gezielte Förderung der Höraufmerksamkeit und der auditiven
Diskrimination
 Gezielte Förderung der Mundmotorik
 Gezielte Förderung der Fein- und Grobmotorik
 Gezielte Förderung und Stabilisierung der Aufmerksamkeits- und Handlungssteuerung in einem klar strukturierten und überschaubaren Umfeld
 Förderung der emotionalen Stabilität und Identitätsentwicklung als hörgeschädigtes Kind
 Förderung von altersangemessenen Verhaltensweisen und einer altersangemessenen Selbständigkeit

Empfehlung für das Schuljahr 2010/2011
Pascal hat einen hohen Förderbedarf im Hören, der durch die Aufmerksamkeitsproblematik zusätzlich beeinträchtigt wird. Dieser Förderbedarf kann nur an einem Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Hören erfüllt werden. Im Interesse einer bestmöglichen Förderung und Unterstützung Pascals und um die Erfüllung des Förderbedarfs zu gewährleisten, empfehlen wir die Aufnahme in die Eingangsklasse der *******-Schule ab September 2010 und weiterhin den Besuch des Heilpädagogischen Internats.

Für die Beschulung von Pascal in der ********-Schule ist eine enge Führung und Strukturierung durch einen Erwachsenen dringend notwendig. Entsprechend seiner guten Begabung ist es erforderlich, dass schulische Inhalte und Arbeitsanforderungen für ihn speziell aufgearbeitet und begleitet werden, sodass die Aufnahme und gezielte Bearbeitung im Schulalltag gewährleistet werden kann. Freiräume, wie Klassenzimmerwechsel oder Pause kann Pascal durch impulsive, unangemessene Kontaktaufnahme alleine nicht ohne Konflikte bewältigen. Um Pascal einen gelungenen Start in der Schule zu ermöglichen und sein weiteres Lernen in der Schule zu gewährleisten, ist enge Begleitung dringend erforderlich. In der Internatsgruppe während der Hausaufgabenzeit, in der Pascal jetzt schon speziell für das Kindergartenalter bestimmte Aufgaben zu erledigen hat, wird deutlich, dass er mit enger Führung fähig ist, gut zu lernen und Aufgaben zu erledigen.

Für den bevorstehenden Schuleintritt ist aufgrund der oben genannten komplexen Problematik die Einsetzung eines Schulbegleiters für die Dauer der gesamten Schulstunden am Tag unumgänglich. Dies ist Grundbedingung, einen angemessenen Schulbesuch und eine für Pascals gute Begabung entsprechende Förderung zu gewährleisten.

Diese Empfehlungen entsprechen den Wünschen der Eltern des Kindes.

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