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  1. Dudidds
    Dudidds 29. Juli 2008 at 15:32 |

    Wie tief muss die Enttäuschung in Herrn Müller Reichart sitzen. 79 Jahre Festwirt sicher schon mit den Gedanken beim 80 Jährigen Jubiläum. Schade dass man einer solchen Person das so vermiest.
    Wenn ich seinen Brief lese kann ich Herrn Reichart nur zu gut verstehen.
    Es ist kein guter Stiel sich nicht mit jahrzehntelangen Vertragspartnern an eine Tisch zu setzen und zu sagen in diesem Jahr haben wir uns vorgestellt das Kiliani Fest so und so zu gestallten. Dann könnte man diskutieren und am Ende wüsste jeder auf was er sich einstellen muss. Aber ein Satz wie (Zitat aus dem Brief der Stadt) „Bereits in den vergangenen Jahren hat die Stadtverwaltung am gleichen Standort gastronomische Angebote wie das Weinzelt oder den Kiliani-Treff genehmigt – Festwirt Müller-Reichart konnte auf Grund seiner langjährigen Erfahrung beim Kiliani-Fest damit rechnen, dass auch in diesem Jahr dort wieder ein gastronomisches Angebot gleich welcher Art gemacht wird. Er konnte damit rechnen. Das sagt doch schon aus das man es nicht nötig hat mit den anderen Betreibern zu reden.
    Konnte er aber auch mit so einer Art von Radiowerbung rechnen?
    Wenn ich mich zurückerinnere was in Radio Charivari für eine Werbung lief (sicher nicht vom Stadelwirt bezahlt) von morgens bis abends Stadelwirt rauf und runter. Heut Herr Omert beim Micha(man ist ja per Du) morgen der übermorgen der und heute Abend ist Nicole Then mit Waldemar Hartmann da. Wie schön war es doch beim Stadelwirt, Gewinnspiele Prominenz und so weiter und so fort. Ach ja fast hätten wir ja vor lauter Chiki Miki vergessen unseren Hörern mitzuteilen: Im Festzelt spielen die Ochsenfurter Musikanten.
    Es war fast nicht mehr zu ertragen. So ein Angagement wünschten sich sicher viele Geschäftsleute und Gastronomen in Würzburg.
    So weh es Müller Reichard sicher tut, schön das es noch Menschen mit Rückrat gibt die sich solche Späßchen nicht gefallen lassen. Leider ist das beim nächsten Kiliani schon wieder Schnee von gestern und der einzig Leidtragende ist Müller Reichard.
    Ob sich die Stadt mit solchen Entscheidungen einen gefallen tut wird sich zeigen.

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