Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

17. Bayerische Cheerleader Meisterschaft in Würzburg

Montag, 15. Dezember 2008 1:57

Bei den 17. bayerischen Cheerleader Meisterscaften, die am 13.12 in der sOliver Arena in Würzburg ausgetragen wurden, gingen sechs Würzburger Teams an den Start. Der American Sports Club Würzburg e.V stellte fünf Teams und von den Würzburg Baskets waren die Lasers mit Dabei. Alle Teams aus Würzburg hatten hervorragende Plazierungen. Die Lasers waren das erste mal bei einer Meisterschaft und belegten direkt den 4 Platz in der Kategorie Senior Coed. Die Black Paws des American Sports Club belegten mit 118,6 Punkten den 2 Platz und haben sich dadurch direkt für die deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Cheerleading (von engl.: cheer – Beifall und to lead – führen, also sinngemäß (das Publikum) zum Beifall führen) ist eine Sportart, die aus Elementen des Turnens, der Akrobatik, des Tanzes sowie aus Anfeuerungsrufen besteht.

Die eigentliche Aufgabe der Cheerleader war es, bei sportlichen Veranstaltungen und Wettkämpfen die eigene Sportmannschaft anzufeuern und das Publikum zu animieren. Typische Sportarten, bei denen Cheerleader auftreten, sind American Football und Basketball. Doch auch im Fußball und Handball und sogar Eishockey wächst die Zahl der Cheerleadergruppen (Squads). Inzwischen werden Cheerleader auch in anderen Sportarten immer häufiger gesehen.

Insbesondere im Winterhalbjahr finden Cheerleader-Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene für die organisierten Squads statt. Nach festem Regelwerk müssen die Squads innerhalb einer ca. 3-minütigen “Routine” (Auftritt) bestimmte Pflichtelemente darbieten, die dann von Punktrichtern je nach Schwierigkeitsgrad und Sicherheit bewertet werden. Die meisten Squads arbeiten konsequent auf die Meisterschaften hin und sehen darin inzwischen ihre Hauptaufgabe.

Die ersten Cheerleader-Teams kamen aus den USA, wo es 1898 an der University of Minnesota mit organisierten Anfeuerungsrufen aus dem Publikum begann. Dort waren ausschließlich Männer als Cheerleader zu finden. Erst im Laufe der Zeit entwickelte es sich, dass auch Frauen zugelassen wurden. Seit den 1980er Jahren wird Cheerleading auch in Deutschland immer populärer. Es gibt zur Zeit ca. 400 deutsche Cheerleader-Teams. Erstes bekanntes Cheerleader-Team in Deutschland waren die Cheerleader der Düsseldorf Panther.

In Deutschland wird der Cheerleading-Sport, unabhängig davon für welche Sportart gecheert wird, über die Cheerleadervereinigung Deutschland innerhalb des American Football Verband Deutschland organisiert. Europäische Wettbewerbe werden von der European Cheerleading Association durchgeführt, der Weltverband ist die International Federation of Cheerleading (IFC). Seit 2007 gibt es neben dem AFVD (Mitglied im DOSB) einen weiteren Verband mit Alleinvertretungsanspruch, da der Cheerleader- und Cheerdance Verband Deutschland CCVD als alternativer Verband gegründet wurde.

Innerhalb des Cheerleading gibt es drei Alterseinteilungen:

Peewees: CVD 11 Jahre und jünger / CCVD 12 Jahre und jünger
Juniors: CVD 11 bis 16 Jahre / CCVD 11 bis 18 Jahre
Seniors: CVD ab 17 Jahre / CCVD ab 15 Jahre.
(wobei an Meisterschaften der CVD die 20% Regel gilt. D.h., dass 20% der Teilnehmer in einem Team, noch ein Jahr länger als vorgesehen in ihrer Altersklasse starten dürfen oder auch schon ein Jahr eher ‘hoch rücken’ dürfen –> Ausnahme-Regel)

Altersangaben wurde im neuen Regelwerk 2007/2008 angehoben.

In den Altersklassen der Peewee, Juniors und Seniors werden bei offiziellen Meisterschaften der Cheerleadervereinigung Deutschlands (CVD) folgende Kategorien unterschieden:

Peewee Cheer (Eine Gruppe aus mind. 8 max. 25 Mädchen & Jungen, es wird gecheert, gestuntet und getumbelt)
Junior All-Girl Cheer (Das antretende Team besteht aus 8 bis 25 Mädchen, es wird gecheert, gestuntet und getumbelt)
Junior Coed Cheer (Mindestens ein Mitglied des Teams ist männlich, bis zu 25 Mitglieder, ansonsten wie All Girl)
Junior Dance (Hierbei werden keine Stunts oder Chants gezeigt sondern ausschließlich Dance-Elemente)
Senior All-Girl Cheer
Senior Coed Cheer
Senior Dance
Group Stunt (Eine Gruppe aus fünf weiblichen Cheerleadern, die eine Minute lang ohne Pause stuntet)
Coed Group Stunt (eine Gruppe bestehend aus fünf Cheerleadern, davon mindestens einem weiblichen und bis zu vier männlichen Personen, die eine Minute lang ohne Pause stuntet)
Partnerstunt (Ein männlicher und ein weiblicher Cheerleader stunten eine Minute lang ohne Pause)

Bei Meisterschaften, die vom Cheerleading- und Cheerdance-Verband Deutschland (CCVD) ausgerichtet werden, sind die Dance-Kategorien nochmals unterteilt in Jazz, HipHop und Pom-Dance, außerdem wird Dance auch im Peewee-Bereich angeboten. Bei offenen Meisterschaften wie den GermanCheerMasters oder dem Elite Beach Cup werden oft weitere Kategorien angeboten, wie z. B. Individual, Double Synchro Dance oder Hardest Group Stunt.

(Quelle Wikipedia)

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Ringparkfest im Klein Nizza

Dienstag, 5. August 2008 11:22

Am Samstag um 14 Uhr beginnt das Programm und um ca. 15.30 Uhr wird das Fest offiziell durch Bürgermeister Dr. Adolf Bauer eröffnet. Die Ringparkanlagen der Stadt Würzburg zählen auf Grund ihrer Geschichte, der Gestaltung und des Gehölzbestandes zu den interessantesten Grünanlagen vergleichbarer Art in Deutschland.

1995 fand zum 100-jährigen Jubiläum zur Fertigstellung des Ringparks eine kleine Jubiläumsfeier für die Bürger statt.
Dieses Jubiläum war der Anlass, dieses Kleinod den Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen. Seitdem richtet das Gartenamt und der Eigenbetrieb Congress • Tourismus • Wirtschaft der Stadt Würzburg, bereits zum 12. Mal, das Ringparkfest aus.

Alle Freunde von musikalischer Unterhaltung, romantischer Atmosphäre, gutem Essen und Trinken, Spiele mit den Kindern oder einfach nur Picknickstimmung in der Natur, sind herzlich in den Ringpark eingeladen.
Mitten in der Natur können die Besucher zwei Tage Lifemusik vom Feinsten genießen, wie z. B. Südamerikanische Rhythmen, Chanson und Folklore.

Für die Kleinen gibt es wie immer Unterhaltung und Spaß. Bei einem spannenden Bühnenprogramm und viel Spaß auf der Spielwiese werden die Kinder den ganzen Tag beschäftigt sein. Hüpfburg und Kletterwand sind jedes Jahr heiß begehrt, neu dazugekommen ist die beliebte Rollrutsche.
Gegen eine kleine Gebühr wird es möglich, Kinder in kleine Fabelwesen durch professionelles Schminken verwandeln zu lassen.

Die Würzburger Gastronomiebetriebe Cafe Poppular, hin & wok, romavera, neu dazugekommen: klugt catering & kantine bieten in diesem Jahr wieder einheimische und exotische Speisen an. Von Kaffee und Kuchen bis hin zu deftigen Gerichten und vielen Leckereien wird der Gast bis in den späten Abend hinein verwöhnt.
Ein Schmankerl für die Volksmusikfreunde: Zum Frühschoppen mit Weißwurst und Brezl spielen am Sonntag ab 11 Uhr die Karschter Buawe auf.

Im Pavillon informiert das Gartenamt wieder über interessante Themen:
- Klein Nizza – Perle des Ringparks
- Geschichte und Besonderheiten des Ringparks

An beiden Tagen werden wieder Führungen durch den Ringpark angeboten.

Eckhard W.K. Beck bietet lyrische und andere Betrachtungen zu den Bäumen: “Wir fühlen den Ringpark – im Herzen und mit den Händen”.
Treffpunkt: 14 Uhr, Ottostraße vor dem Gerichtsgebäude

Willi Dürrnagel, Mitglied des Stadtrates wird wieder interessierten Besuchern Bauten und Denkmäler entlang des Ringparks erläutern.
Treffpunkt: 17.00 Uhr, Eingang zum Ringpark am Friedrich-Ebert-Ring/Valentin-Becker-Straße.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihren Ringpark zu erleben und zu genießen.

Informationen über das Ringparkfest und dessen Programm gibt es vorab Hier oder im Internet unter der Adresse: http://www.wuerzburg.de oder telefonisch unter 37-2214, beim Eigenbetrieb Congress-Tourismus-Wirtschaft der Stadt Würzburg.

Ringparkfest

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Würzburger Hafensommer 2008

Montag, 4. August 2008 22:51

Bilder vom Würzburger Hafensommer 2008.
Kammerflimmer Kollektief, Pupkulies & Rebbeca, Würzburger-Jazz-Orchestra und Beady-Belle. Alle Bilder wurden mir freundlicherweise von Hans Will vom http://www.kitziblog.de zur Verfügung gestellt. Auch den persönlichen Eindruck der Musik, hat Hans gebloggt.

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Förderkindergarten/schule oder Regelkindergarten/schule

Montag, 4. August 2008 20:11

So geschehen vor 4 Jahren in einem kleinen Ort in Bayern, Ein Kind mit sprachlichen Problemen besuchte einen Regelkindergarten. Bei ärztlichen Untersuchungen stellte sich heraus, sprachlich wäre es Entwicklungsverzögert und müsse gefördert werden. Für die Eltern stellte sich nun die Frage, ob ihr Kind weiter den Regelkindergarten oder einen Förderkindergarten besuche. Der Regelkindergarten empfahl das Kind weiter im Regelkindergarten zu lassen und eine ambulante Förderung in Verbindung mit dem Kindergarten zu tätigen (Geburtenschwache Jahrgänge und für Eltern immer eine Gewissensberuhigung Ihr Kind ist wie andere und nicht zurückgeblieben). 

 Die Eltern dieses Kindes waren aber noch unentschlossen, ob es für das Kind vielleicht nicht doch besser wäre einen Förderkindergarten zu besuchen. Das ganze zog sich über einen Zeitraum von einem Monat….. als ein Brief des Kindergarten bei den Eltern eintraf, mit Bitte um eine Unterredung. Natürlich ist der Vater zu dieser Unterredung erschienen. Hier wurde ihm nochmals nahegelegt, den Verbleib des Kindes im Kindergarten für das nächste Jahr zu unterschreiben. Der Vater war sich aber immer noch nicht sicher und hatte dies dem Kindergarten mitgeteilt. Eine Woche später war ein Brief des Kindergarten im Briefkasten“ Abmahnung der Vater wäre im alkoholisierten Zustand im Kindergarten erschienen. Der Vater war natürlich sehr überrascht „Antialkoholiker“ und dann solch eine Unterstellung. Natürlich rief er sofort im Kindergarten an und fragte was dies solle. Man teilte ihm mit, er solle doch bitte nochmals zu einer Unterredung im Kindergarten erscheinen, um die Sache aus der Welt zu schaffen. Der Vater ging darauf wieder in den Kindergarten, wo ihm wieder nahegelegt wurde den Verbleib des Kindes zu unterschreiben, damit wäre die Angelegenheit aus der Welt, wiederum sagte der Vater er wolle erst noch mit einem Arzt sprechen. In kluger Vorahnung, fuhr er direkt vom Kindergarten zur nächsten Polizeistation und unterzog sich unter Bestätigung der Zeit und seiner Personalien einem freiwilligen Trägertest (Alkohohltest) der das Resultat 0,00 anzeigte. Eine Woche später „Ihr ahnt es schon“ war wieder ein Brief, diesmal vom Anwalt des Kindergartens, im Briefkasten „Die Fristlose Kündigung des Kindergartenvertrages, da er zum wiederholten mal alkoholisiert im Kindergarten erschienen wäre, nach einem Telefonat mit dem Kindergarten wurde ihm mitgeteilt, dass die Kündigung aufgehoben würde, wenn er den Antrag für das nächste Jahr unterzeichnen würde. Der Vater ging mit dem Trägertest und dem Schreiben des Anwaltes des Kindergarten zu seinem Anwalt, der dem Kindergarten einmal den Trägertest zusandt und gleichzeitig anbot bei dem Vater einen Lebertest durchführen zu lassen (Antialkoholiker), dem dieser zustimmen würde. Seitens des Kindergarten kam dann ein Schreiben, dass man nie behauptet hätte „haben sich Anwalt, Wir und Vater bestimmt verlesen“ dass der Vater alkoholisiert gewesen wäre, sondern nur nach Alkohol gerochen hat, was auch die Ursache eines Parfüms gewesen sein könne.(Welche Marke?) „Dies alles unter der Berücksichtigung das ein Regelkindergarten für ein Kind mit einer „Behinderung“ fast 3 x soviel Zuschüsse bekommt“

Die Eltern des Kindes entschieden sich für den Sprach- Förderkindergarten wo sich herausstellte, dass Ihr Sohn eine Hörschädigung hat und diesbezüglich sprachlich Entwicklungsverzögert wäre. Die Eltern des Kindes meldeten Ihr Kind mit Empfehlung des Sprach- Förderkindergartens bei einem Kindergarten für Hörgeschädigte Kinder an und haben diesen Schritt nie bedauert. Ihr Kind besucht mittlerweile die 2 Klasse und ist ohne Probleme in die dritte versetzt worden

Für alle Eltern hört es sich immer schlimm an wenn Ihr Kind eine Entwicklungsstörung oder eine Behinderung hat. Aber man sollte in so einem Fall immer 3 Meinungen zu Rate ziehen „ Die des Regelkindergarten, denn dieser eine ist hoffentlich die traurige Ausnahme, die des Arztes und die eines Förderkindergarten, die meistens auch Mobile Dienste haben, die mit den Entwicklungsstörungen und den Behinderungen vertraut sind. Ihr Kind wird es Ihnen dankenAlle schriftlichen Dokumente liegen uns vor, Wir haben beim Kindergarten nachgefragt ob wir diese Dokumente veröffentlichen dürfen…. Als Antwort ein klares Nein…………

Welche Erfahrungen habt Ihr getätigt
 

 

 

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Kostenreduktion durch Lehrereinsparungen?

Montag, 4. August 2008 19:04

zu unserem Beitrag http://www.blog-wuerzburg.de/2008/07/kostenreduktion-durch-lehrereinsparungen-bei-forderschulen/ erreichte mich am Freitag folgende Interessante Mail
ein typisches und zugleich trauriges Beispiel bayerischer Schulpolitik und Bildungsplanung. Wenn schon die Eltern so an der Nase herumgeführt werden, was passiert da erst mit uns Verbandsvertretern. Was tut sich an der vds-Front bezüglich eines Protests gegen die Einstellungssituation? Wie können wir die Eltern in ihrem Kampf unterstützen. Allein das Bewusstsein, Wähler zu sein, reicht hier nicht mehr!
wir haben in der Zwischenzeit einigen Wind gemacht wegen der drohenden Stellenstreichungen.Bei den verschiedenen Telefonaten mit Bezirksregierungen und dem KM gab es allerhand widersprüchliche Auskünfte. Mir wurde z.B. von der Regierung von Schwaben zunächst beschieden, dass im kommenden Schuljahr 23 Lehrerstellen weniger als im vergangenen SchJ bereitgestellt würden und dass es 19 Klassen weniger geben würde. Für Oberbayern bekamen Frau Sachenbacher und Herr Weisser-Reiter die Auskunft, dass 88 Stellen nicht neu besetzt würden. Herr Karl, der im KM der Zuständige für die Einstellungen ist, erklärte mir, das seien alles Märchen. Und die Regierungen dürften uns keine falschen Auskünfte geben. Ich weiß, dass er sodann den obengenannten Herrn Baur von der Reg. von Schwaben anrief, der mir wiederum die “beruhigende Nachricht” gab, im kommenden Schuljahr würde in Schwaben keine Schule mit weniger Lehrer ausgestattet als im vergangenen. Das KM hätte noch was “nachgelegt”. Einer weiteren Nachfrage meinerseits (Kaisheim, minus 2 Stellen) hielt das allerdings schon nicht mehr stand.Auch aus Oberbayern wurde inzwischen Entspannung gemeldet. Ob das mit unserem Telefonterror zu tun hat oder nicht – keine Ahnung! Jedenfalls war die Kehrtwendung innerhalb einer Woche bemerkenswert (wenn sie denn überhaupt real ist).Auf gut deutsch, ich weiß ich nicht, ob wir verarscht werden oder ob das mit den Rücknahmen stimmt. Es wimmelt nur so von Widersprüchlichkeiten. Wir können nur weiter in Kontakt bleiben und Informationen austauschen. Was Herr Karl allerdings zugegeben hatte, war seine Planungsvorgabe vom Mai für die Schulleiter bzw. Bezirksregierungen, ihre Stellenanforderungen “entsprechend der demographischen Entwicklung” (Herr K sagte etwas von ca. 10%) zurückzufahren. Für uns Eltern ist das eine Kürzung, für das KM offensichtlich nicht. 

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Diskussion zum Fachärztezentrum Würzburg

Mittwoch, 23. Juli 2008 16:12

Zur aktuellen Diskussion zum Fachärztezentrum Würzburg, findet Ihr im Anhang ein Anschreiben von Oberbürgermeister Georg Rosenthal an die GZ Würzburg GmbH. 

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Festwirtsfamilie Müller-Reichart verlässt Kiliani nach 79 Jahren

Montag, 21. Juli 2008 19:25

Statement der Stadt Würzburg

OB Rosenthal bedauert Rückzug der Familie Müller-Reichart
Wir bedauern es sehr, dass die Familie Müller-Reichert nach 79 Jahren dem Kiliani-Fest den Rücken kehrt,“ betont Oberbürger-meister Georg Rosenthal, der am Freitag von Festwirt Peter Müller-Reichart per Fax von seiner Kündigung informiert worden war. „Die Familie Müller-Reichart war für uns immer ein verlässlicher Partner bei der Ausrichtung des Kiliani-Festes und ist dies immer noch,“ so Rosenthal. Dass die Stadtverwaltung den Festwirt bei der Vergabe für den Festzeltvertrag im Herbst bewusst getäuscht habe, weist Rosenthal, der seit 1. Mai im Amt ist, zurück. „Bereits in den vergangenen Jahren hat die Stadtverwaltung am gleichen Standort gastronomische Angebote wie das Weinzelt oder den Kiliani-Treff genehmigt – Festwirt Müller-Reichart konnte auf Grund seiner langjährigen Erfahrung beim Kiliani-Fest damit rechnen, dass auch in diesem Jahr dort wieder ein gastronomisches Angebot gleich welcher Art gemacht wird“.

Die Stadt setzt bei ihrem Konzept für Kiliani nicht auf viele gastronomische Kleinbetriebe, sondern auch weiterhin auf einen Festwirt. Um jedoch mit dem Kiliani-Fest alle Zielgruppen abdecken zu können, wurde im Vorfeld des Kiliani-Festes 2008 über eine Änderung des Konzepts nachgedacht. Die Entscheidung für den Stadlwirt, der über nur 300 Sitzplätze im Innenbereich und 250 Sitzplätze im Biergarten verfügt, wurde schließlich im April 2008 getroffen. „Das Kiliani 2008 hat gezeigt, dass dieses veränderte Konzept mit Event-Gastronomie sowohl dem etablierten Festwirt wie auch dem gesamten Festplatz zu Gute kommt.“ In einem Gespräch mit Oberbürgermeister Georg Rosenthal bekräftigte Hofbräu-Geschäftsführer Hans Haug, dass die Würzburger Hofbräu auch nach dem Rückzug von Festwirt Müller-Reichart fest zum Kiliani-Fest und –Festzelt stehe. „Ich begrüße es außerordentlich, dass die Würzburger Hofbräu sich zum Festzelt bekennt und mit ihrer gastronomischen und wirtschaftlichen Kompetenz weiterhin dem Kiliani treu bleibt.“

Statement Festwirtsfamilie Müller-Reichart

Die Festwirtsfamilie Müller-Reichert kündigte am Freitag morgen, gemäß der vereinbarten Frist beim OB der Stadt Würzburg Georg Rosenthal den Pacht-Vertrag für das Kiliani Festzelt 2009 und verlässt damit das Kiliani-Volksfest nach 79-jährigem Engagement entsprechend den anlässlich der traditionellen 56. Kiliani-Festbierobe erklärten Worten unseres OB nach dem kommenden Sonntag “über die Friendensbrücke”.

Es bleibt die persönliche Enttäuschung in der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, welche wir über viele Jahre als Partnerschaft gesehen und erfahren haben. Grund hierfür ist die Zulassung des “Kiliani-Stadl”, nicht weil er unsere Umsätze beeinträchtigt, sondern, weil wir ein jahrzehntelanges Vertrauensverhältnis verletzt sehen. Selbstverständlich akzeptieren wir Wettbewerb, aber: Gastronomie-Umsätze sind nicht beliebig vermehrbar. Wir als erfahrene Unternehmer können uns auf Konkurrenz einstellen, aber hier fehlt ein fairer Umgang der Stadt Würzburg mit einem langjährigen Vertragspartner.

Über die Vergabe des Kiliani-Bierzeltvertrages hat satzungsgemäß der Stadtrat – vom Oberbürgermeister/in unterschrieben – entschieden. Alle anderen Verträge auf dem Festplatz – somit auch der des Kiliani-Stadlwirts – werden durch die Verwaltung entschieden. Es stellt sich für uns die Frage, hat die Spitze der Stadt nichts gewusst, ihre Verwaltung nicht im Griff oder hat sie uns bewusst getäuscht, als sie uns beginnend mit erneuter Vertragsverlängerung im Herbst letzten Jahres nichtsahnend in die Vorbereitung des diesjährigen Kiliani-Festes hat laufen lassen.

Wir haben im vergangenen Jahr zum 30.09.2007 wiederum unseren Vertrag zu den uns bekannten Konditionen verlängert. Wir aben natürlich auch 2008 wieder diesen Vertrag in gesamtem Ausmaß erfüllt, ein Zelt entsprechend den Vertragsdimensionen in hoher Qualität installiert und – wie wir glauben – zur Zufriedenheit unserer Gäste un der Stadt Würzburg ordentlich betrieben.

Das Kiliani-Volksfest wurde von der Stadt Würzburg in den vergangen Jahren mehrfach “weiterentwickelt”. Die stetige Erhöhung der Anzahl der Gaststätten und Gastronomieplätze auf dem Festplatz (2004 bereits 1356, 2007 1536, heuer 2008 1972 Sitzplätze zzgl Stehplätze “Stadtwirt”, bei dem geplant ist 2009 in einer Doppelstockvariante nochmals zu erweitern) führte zu Veränderungen und neuen Vorruassetzungen. Im Gegenzug haben wir im Laufe der Jahre unsere Sitzplatzkapazität die 6500 Innenplätze auf rund 3300 Innen-Sitzplätze und rund 1000 Garten-Sitzplätze reduziert, was immer noch an den meisten Tagen eine Überkapazität darstellt.

In diesem Jahr gibt es einschließlich unseres Festzeltes, jedoch ohne Talavera Schlössle auf dem Festplatz 25 gastronomische Betriebe bzw. Betriebe welche Lebensmittel anbieten. Dies besdeutet bei 75 Schaustellern ist also jeder dritte Betrieb ein Anbieter von Speisen und Getränken. Das sind veränderte Rahmenbedingungen, auch für unseren Vertrag

Für 2008 haben wir hohe Investitionen für unser Zelt realisiert – hatten aber gleichzeitig leider keine Kenntnis vom “Projekt Stadlwirt” gehabt. Ein schmälers oder kleineres Zelt nach Art “Reisender Festwirte” entspricht nicht unseren Vorstellungen vom Würzburger Kilianifest. Wir wollen auch nicht auf das Niveau von Kleinstädten rutschen. Die Organisatoren von Schweinfurt z.B sind diesen Weg über mehrer Jahre gegangen, haben eine Anzahl kleiner Biergärten auf dem Festplatz installiert und haben nun überhaupt kein Festzelt mehr, dagegen nur noch einen Gastronomie-Betrieb vergleichbar dem Stadlwirt. “Reisende Festwirte” können Grund ihrer Betriebsstruktur mit ihren Zelten deutlich kostengünstiger als wir arbeiten und haben keine sozialen Verpflichtungen in unserer Stadt.

Offensichtlich setzt die Stadt auf viele gastronomische Kleinbetriebe auf dem Festplatz. Dieses neue Konzept der Stadt ist für uns nicht nachvollziehbar. Unserer Erkenntnis ist es bereits an anderen Festplätzen gescheitert mit der Folge des Wegfalls der großen Festzelte. Bisher war das große Zelt der Stolz unseres Festplatzes. Künftig wird das Kiliani-Bierzelt in welcher Form auch immer von einem neuen Betreiber und nicht mehr von der Familie Müller-Reichart bewirtschaftet werden.

Noch ein Punkt bewegt uns: Während des Festes 2008 tat man als würde man “Kiliani endlich neu erfinden” und unsere Leistungen der vergangen Jahren und Jahrzehnte seien selbstverständlich, jedoch zu traditionell und veraltet. Das stimmt nicht. Wir haben jährlich aufwendige Innovationen durchgeführt, Trends erkannt, mit der Verwaltung abgestimmt und uns darauf eingestellt, Ideen und Programme abgestimmt und damit einen qualitativ hochwertigen Betrieb mit Engagement geführt. Vielfach hat man uns in Dimensionen und Gestaltung mit dem Münchener Oktoberfest-Zelten verglichen. Dass sich die gastronomischen Gegebenheiten auf dem Festplatz so krass erweitert haben und auch andere Veranstaltungen im Umfeld des Kiliani-Festes – wie diesmal z.B. das Hofgartenfest – ebenfals stärker frequentiert wurden, schwächt ein Riesenbierzelt wie wir es führen. Unsere Konsequens war die Kündigung unseres Bewirtschaftungsvertrages. Eine neue Vertragsverhandlung zu veränderten Konditionen steht für uns nach diesen Erfahrungen nicht zur Diskussion.

Abschied heißt für uns auch “DANKE” sagen.

Danke an die vielen an der aktuellen Problematik nicht beteiligten Mitarbeiter der Stadt Würzburg mit denen wir jahrelang eine hervorragende Zusammenarbeit pflegten.

Besonderen Dank an die Würzburger Hofbräu, die in diesem besonders schwierigen Jahr die Treue zum Festwirt gehalten hat und ein hohes Maß an Unterstützung lieferte. Diese Partnerschaft besteht nun in diesem Einvernehmen bereits seit 113 Jahren und wird auch künftig fortgesetzt. Wir bedauern unseren Vertragspartner durch unsere Aufgabe im Kiliani-Bierzelt zu entäuschen.

Danke an die Medien, die uns die vielen Jahre fast ausnahmslos sachlich und wohlwollend begleitet haben.

Danke an die rund 160 Mitarbeiter, die z.T. sogar mehr als 50 Jahre für unsere Familie auf Kiliani tätig waren. Es tut uns weh unseren Mitarbeiter aus der Region ihren traditionellen Arbeitsplatz nicht mehr anbieten zu können.

Letzlich vor allem danke an unsere Gäste und Kunden für die Jahrzehnte der Treue und Sympathie. Wir haben schöne gemeinsame Stunden gefeiert.

Unser soziales und gesellschaftliches Engagement werden wir auch künftig weiterhin in unsere Heimatstadt einbringen, jedoch beruflich und privat anderen, neuen Aufgaben und Zielen zuwenden.

Wir wünschen dem Kiliani-Volksfest eine gute und erfolgreiche Zukunft. Für unsere Familie ist dies eine klare und überlegte Entscheidung. Viel Herzblut, Einsatz und Kraft wurden dem Kiliani über Generationen und über Jahrzehnte gewidmet. Als Festwirt bin ich nun ist seit 38 Jahren mit dem Fest verbunden und im Festzelt aufgewachsen.

Wir, das heißt meine ganze Familie, wir leben und fühlen Kiliani. Wir haben immer selbst daran Freude gehabt, den Menschen in unserer Region Freude zu vermitteln. Deshalb ist es ein schwerer und wehemütiger, aber endgültiger Abschied und das Ende eines Lebensabschnittes, aber auch ein Neuanfang für uns persönlich. Gleichzeitig wird sich nun erweisen, was Freundschaften bedeuten. Danke für die schönen Jahre
Müller Reichart

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Kostenreduktion durch Lehrereinsparungen bei Förderschulen?

Samstag, 19. Juli 2008 13:12

Durch die geburtenschwachen Jahre und einer Studio, dass weniger Schüler die Schulen besuchen, wurde vom Bundestag eine Kostenreduktion durch Lehrereinsparungen als Ziel herausgegeben.
Für die Regelschulen, bei denen ein Schüler-Rückgang zu verzeichnen ist… ist dies auch soweit in Ordnung. Was ist mit den Förderschulen, nach dem heutigen medizinischen Stand der Früherkennung ADHS/ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) oder Hörschäden haben diese sogenannten „Förderschulen“ einen Zuwachs an Schülern…. müssen aber durch die Lehrereinsparungen alleine in Unterfranken, soweit uns bekannt ist 6 Stellen streichen. Die Förderschulen sollen die Schüler dann an Regelschulen verweisen…. Obwohl anhand zahlreicher Praxisbeispiele belegbar ist… dass die Schüler dort schlechtere Leistungen erzielen und sehr oft das Klassenziel nicht erreichen. Aus einer Förderschule in Würzburg sind uns aktuelle Zahlen bekannt…. Nach Nachfragen beim Kultministeriums in München…. wurden wir an die Regierung Unterfranken verwiesen, diese teilte uns mit dass sie nur die Vorgaben aus München befolge….. Nach nochmaligen Nachfragen in München wurde uns dann mitgeteilt, dass dieser spezielle Fall nochmals geprüft werde. Hinter vorgehaltener Hand…. also nicht offiziell, wurde uns mitgeteilt dass sehr wahrscheinlich nun eine Klasse mehr bewilligt wird… also ein zusätzlicher Lehrer. Sollte das wirklich der Fall sein, ist dieser Schule schon sehr damit geholfen Aber was ist mit den anderen Förderschulen……..Opposition und Regierung… denkt an unsere Kinder…. denn dies ist der kostbarste Schatz den Deutschland hat………..wir berichten nach 

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Kindergartentag auf dem Kiliani-Volksfest

Donnerstag, 10. Juli 2008 13:46

Zum allerersten Kindergartentag, seit es das Kiliani-Volksfest gibt waren die städtischen Kindergärten eingeladen. In großer Anzahl erschienen die Kinder mit Ihren Erzieherinnen. Als Geschenk gab es ein T-Shirt gesponsert von den Schaustellern, Radio Charivari und der Kindergalerie. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der I. Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages, Frau Barbara Stamm, die ebenfalls anwesend war. Nach der Begrüßung der Ausgabe des T-Shirts durften die Kinder dann alle Kinderfahrgeschäfte umsonst fahren. Ein Dank an die Sponsoren und die Schausteller, die dieses für die Kinder ermöglicht haben. Man kann nur hoffen, dass dies in den nächsten Jahren fortgesetzt wird. Einziger Nachteil an der super Geschichte war, das nur die städtischen Kindergärten in den Genuss kamen das Kiliani-Volksfest zu besuchen….. und andere Kindergärten, sowie Förderkindergärten ausgeschlossen wurden.

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