Zivilcourage gegen Rechts Geld geht eben nicht über alles
Dienstag, 21. Oktober 2008 16:22
Mit großer Anerkennung begrüßt der Ausländer- und Integrationsbeirat der Stadt Würzburg das couragierte Verhalten der Schwarzmann-Schwestern Margarete und Anneliese
Sie haben durch ihren Einsatz klargestellt, dass Toleranz und Mitmenschlichkeit unverrückbare Werte in unserer Stadt sind. Es gilt solche Beispiele der Zivilcourage herauszustellen, die insbesondere für Jugendliche ein Vorbild sind. Wir denken, damit haben Margarete und Anneliese Schwarzmann deutlich im Namen aller Würzburg demonstriert, dass in Würzburg kein Platz für Radikale ist. Wir sind diesen beiden Frauen sehr dankbar für ihre Recherche im Internet. So stellen wir uns Zivilcourage vor: „Aufspüren – benennen und zurückdrängen!” Eine Immobilie hat eine extreme Außenwirkung, auch auf das Umfeld, weil man sofort das Symbol aufnimmt, man hat es mit jemand zu tun, der ernsthaft etwas vorhat. Solche positiven Beispiele sollten für andere Bürger richtungweisend sein für eventuelle weitere Versuche der NPD Immobilien zu erwerben. Zivilcourage ist ein funktionierendes Gemeinwesen, eine unabdingbare Voraussetzung unsere Vielfalt in der Stadt zu bewahren.
Vorsitzende Antonino Pecoraro sieht dies als ermutigendes Zeichen, rechte Gruppierungen sollten sich merken – in Würzburg kann man sich nicht breit machen. Wir sprechen eine eindeutige Sprache und diese heißt .Nein! Unser Gremium wird dies mit allen Kräften unterstützen
Thema: Politik | Kommentare (2) | Autor: admin