Uranbelastung des Würzburger Trinkwassers

Basierend auf einer Nachfrage der Verbraucherschutzorganisation “Foodwatch” bei den Gesundheitsämtern.
Die Ämter haben die folgenden Daten in Milligramm pro Liter (mg/l) angegeben. Üblich ist auch die Abgabe in Mikrogramm pro Liter (µg/l), wie sie in dem Bericht von foodwatch vorkommen. Dabei gilt folgende Umrechnung
0,001 Milligramm pro Liter (mg/l) = 1 Mikrogramm pro Liter (µg/l)
0,010 Milligramm pro Liter (mg/l) = 10 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

Für Erwachsene nennt das Umweltbundesamt einen Leitwert von 10 Mikrogramm pro Liter (µg/l) = 0,010 Milligramm pro Liter (mg/l), nach dem bisherigen Kenntnisstand für Erwachsene bei einer lebenslangen Aufnahme keine gesundheitliche Gefährdung besteht

Für Säuglinge sollte nur Wasser verwendet werden, das maximal 2 Mikrogramm pro Liter (µg/l) = 0,002 Milligramm pro Liter (mg/l) enthällt. Diesen Wert hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR) abgeleitet “für Mineralwässer, die als Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet” ausgelobt werden. Am 24.11.2006 hat der Bundesrat diesen Wert in die Mineralwasser-Verordnung aufgenommen

In Würzburg und Landkreis Würzburg überschreiten nach dem Bericht des Bayrischen Landratsamt für Gesundheit und Lebensmittel folgende Kreise die Werte für Säuglinge
Würzburg Stadt  mit 0,0029 Milligramm pro Liter (mg/l)  Stand 6.10.2003
Kleinrinderfeld   mit  0,0022  Milligramm pro Liter (mg/l) Stand 18.01.2005

Wir haben bei den zuständigen Stellen hier in Würzburg nachgefragt. Es wurde seit 2003 keine Filter, die das Uran ausfiltern eingebaut

Uran ist nicht nur radioaktiv sondern ist als Schwermetall auch toxisch und schaedigt vor allem die Nieren

Dank auch an die Verbraucherschutzorganisation “Foodwatch” das wir diese Daten benutzen durften. Den Orginalbericht findet Ihr unter Messergebniss

Die Antwort der des Bayrischen Landesamt fuer Gesundheit und Lebensmittel findet Ihr hier Antwort

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Datum: Mittwoch, 6. August 2008 11:00
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